Sekundarstufe

Kinderrechte im Jugendalter

Die UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on ist die völ­ker­recht­li­che Grund­la­ge für die Rech­te der Kin­der und Jugend­li­chen bis zur Voll­endung des 18. Lebens­jah­res. 2016 hat der UN-Kin­der­rechts­aus­schuss sei­ne All­ge­mei­ne Bemer­kung Nr. 20 über die Kin­der­rech­te im Jugend­al­ter ver­öf­fent­licht. Mit der All­ge­mei­nen Bemer­kung Nr. 20 nimmt der UN-Aus­schuss spe­zi­ell die Alters­grup­pe zwi­schen 10 und 18 Jah­ren — die sozio­lo­gisch als Jugend­li­che bezeich­net wird — in den Focus.

Die­se Lebens­pha­se ist gekenn­zeich­net sowohl durch wach­sen­de Her­aus­for­de­run­gen, erwei­ter­te Hand­lungs­op­tio­nen als auch durch ein erhöh­tes Maß an Vul­nera­bi­li­tät.
Der UN-Kin­der­rechts­aus­schuss ermu­tigt die Ver­trags­staa­ten, den Wert und die Chan­ce die­ser Lebens­pha­se anzu­er­ken­nen. Die Ver­trags­staa­ten sind auf­ge­for­dert, opti­ma­le Vor­aus­set­zun­gen zu schaf­fen,

um die Rech­te und die Unter­stüt­zung der sich ent­wi­ckeln­den Jugend­li­chen zu garan­tie­ren. Inso­fern es sich bei der Insti­tu­ti­on Schu­le um einen ver­bind­li­chen Lebens­raum für Kin­der und Jugend­li­che han­delt, muss sich schu­li­sche Ent­wick­lung an der UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on aus­rich­ten und bemes­sen las­sen.