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AKTUELLES

Menschenrechtsbildung in der Schule

 Beschluss der Kultusministerkonferenz
vom 04.12.1980 i.d.F. vom 11.10.2018
 

 … „Die Thematisierung und Verwirklichung der Menschenrechte, und damit auch der Kinderrechte, ist Teil einer nachhaltigen und umfassenden Unterrichts- und Schulentwicklung. Dies ist Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer sowie aller in Schulen tätigen Fachkräfte und ein wichtiger Gegenstand in der Zusammenarbeit von Schule und häuslichem Umfeld. Dazu gehört in beson-

derem Maße die Ermutigung und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler zur Wahrnehmung ihrer eigenen Rechte und zum Eintreten für die Rechte anderer.
Menschenrechtsbildung ist ein Querschnitts-thema für das gesamte Schulleben und daher auch Gegenstand fächerverbindenden und fachübergreifenden Unterrichts.“ … 
– zum Artikel –

UN-Kinderrechtskonvention

Die UN-Kinderrechtskonvention

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ist der weltweit meist anerkannte Menschenrechtsvertrag der Vereinten Nationen. Deutschland hat die UN-KRK ratifiziert und sich zu ihrer Umsetzung verpflichtet. Im März 2006 hat die Kultusministerkonferenz eine „Erklärung zur Umsetzung des Übereinkommens der vereinten Nationen über die Rechte des Kindes“ abgegeben. Darin heißt es unter anderem:

( …) Die KMK spricht sich dafür aus, dass die altersgerechte Berücksichtigung der Rechte des Kindes auf Schutz und Fürsorge, sowie auf Partizipation essentiell für die Schulkultur ist.“ (vgl. KMK 2006, S. 1).

Vier Grundprinzipien prägen die Konvention: 

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das Recht auf Gleichbehandlung, der Vorrang des Kindeswohls, das Recht auf Leben und persönliche Entwicklung sowie die Achtung vor der Meinung und dem Willen des Kindes. Bei den verschiedenen Einzelrechten, die in 54 Artikeln der Konvention formuliert sind, handelt es sich um Schutz-, Beteiligungs-, Entwicklungs- und Förderrechte.Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention sichert jedem Kind das Recht auf eine eigene Meinung zu „…in allen das Kind berührenden Angelegenheiten“. Aber damit nicht genug. Artikel 12 schreibt auch fest, dass die Vertragsstaaten die Meinung des Kindes auch tatsächlich „berücksichtigen“.

Damit steht fest: junge, aufwachsende Menschen haben das Recht gehört zu werden, sie haben das Recht mitzudenken, mitzureden und mitzubestimmen in allen Angelegenheiten, die sie betreffen.

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Schattendasein

UN-Kinderrechtskonvention im Schattendasein

Dennoch – im öffentlichen Bewusstsein führt die UN-Kinderrechtskonvention ein Schattendasein, jenseits von Ratifizierung und Bekenntnissen. Wenigen Erwachsenen und noch weniger Kindern und Jugendlichen ist sie bekannt.  Eine Kinderrechtskonvention, deren Inhalt und Bedeutung den Kindern und Jugendlichen unbekannt bleibt entfaltet keine Wirksamkeit.

Das Ministerium für Schule und Bildung in NRW sieht sich in der Verantwortung, die UNKRK Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen bekannt zu machen.

Denn: Nur wer seine Rechte kennt, kann diese einfordern und sich dafür stark machen!

Wer wir sind – Engagementpartner

EDUCATION Y ist Trägerin des buddY-Programms und wurde 2005 auf Initiative der Vodafone Stiftung Deutschland gegründet. In Kooperation mit UNICEF Deutschland und dem MINISTERIUM FÜR SCHULE UND BILDUNG NRW hat EDUCATION Y ein Grundschulprogramm Kinderrechte aufgelegt, in dem Lehrer*Innen und päd. Mitarbeiter*innen erfahren, wie sie Kinderrechte im Sinn der UN-Kinderrechtskonvention prominent in den Blickpunkt schulischer Entwicklung stellen können.

Mit UNICEF Deutschland und EDUCATION Y haben sich zwei Partner gefunden, die Schule sukzessive auf dem Weg hin zur Kinderrechteschule begleiten. UNICEF stößt weltweit – in Entwicklungs- und Industrieländern – mit dem „whole school approach“ Schulentwicklungsprogramme in Richtung Kinderrechte an.

 

Engagementpartner

 
 

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